Der Winter ist die Zeit der Fuchsjagd

(kam) Die Jägerinnen und Jäger des Hegeringes Bad Schussenried haben auch in diesem Jahr wieder ihre revierübergreifenden Fuchswochen veranstaltet.

Rotfuchsfelle sind wieder begehrt

Erstellt am 06.03.2018

Der Fuchs bevorzugt in unseren Revieren deckungs- und strukturreiche Gebiete. Meister Reinecke ernährt sich zum Großteil vom Mäusen, Junghasen und auch von Rehkitzen. Füchse sind dämmerungs- und nachtaktiv. In der Zeit wo die im Bau lebenden Jungfüchse versorgt werden müssen, ist der Fuchs auch tagaktiv. Zu seinen natürlichen Feinden zählt der Luchs und Bär.

Die Jagd auf Füchse erweist sich oft als schwierig und wird auf verschiedene Art und Weise von uns Jägerinnen und Jägern ausgeführt. Beim Fuchs sind die Sinne Hören, Riechen und Sehen hervorragend ausgebildet. Während der Fuchswochen war die Hauptjagdart die Ansitzjagd, welche viel Kenntnis, Geduld und „Sitzfleisch“ vom Waidmann abverlangten. Zum Abschluss der Fuchswochen fand unter der Leitung von Eugen Maucher eine Gesellschaftsjagd in den verschiedenen Revieren des Hegeringes statt.

Der Fuchs wird aus verschiedenerlei Gründen von uns bejagt: Wegen des Risikos der Krankheitsübertragung auf den Menschen z.B. dem Fuchsbandwurm und zum Schutz des Niederwildes und von gefährdeten nicht jagdbaren Arten in der Aufzuchtzeit.

Damit der Balg einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden kann, hat der Hegering Bad Schussenried gemeinsam mit dem Tierpräparator Ralph Gräter ein Seminar in dessen Jagdschule in Rottum mit dem Thema „Abbalgen des Fuchses“ durchgeführt. Die Seminarteilnehmer erlernten dort das Auslösen von Zehen, Lefzen, Nasenschwamm und Augenliedern.

Erstellt am 06.03.2018
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