Aktivitäten im Hegering

Wald, Wild, Jagd und Rechtsstreitigkeiten sind dem Heimatforscher August Schädler allemal ergiebige Quellen für das historische Spiel beim traditionellen „Dorffest Rot an der Rot“, das mit Handwerkertag, Flohmarkt und Oldtimertag Tausende von Besuchern aus ganz Oberschwaben anlockt.

Mitglieder des HR Illertal spielten dabei mit „Pulver ohne Blei“ die Hauptakteure in einer blutigen Wilderergeschichte. Die Jagdhornbläsergruppe Ochsenhausen-Illertal umrahmte musikalisch vor der eindrucksvollen Klosterfassade die Szenenfolge. 

Beim Sommerfest des HR freute sich HRL Anton Igel (dritter von links) zahlreiche Teilnehmer in geselliger Runde im Schützenhaus Erolzheim vereint zu wissen. Igel bedankte sich für die Gastfreundschaft von Revierpächter Peter Fink mit einem „guten Tropfen“ und mit einem „Rosenstöckle“ für die Kochkunst seiner Ehefrau. Einen weiten Blick ins Illertal öffnete als „Kulturprogramm“ der Aufstieg zum „Frohberg“. Die wechselvolle Geschichte der ehemaligen „Eremitage“ mit keltischer und römischer Vergangenheit erläuterte aus seinem reichen Wissen Erich Zoller, dem die Gemeinde seine unermüdlichen Aktivitäten für den Erhalt und die Pflege des markanten Wahrzeichens von Erolzheim und die Verknüpfung mit dem „Martinuspilgerweg“ dankt. Und weil ehrenamtliche Betreuer neben der Kapelle für den Wallfahrtsort acht müden Pilgern eine Bleibe für die Nacht anbieten können, fand die Anerkennung für die ehrenamtliche Betreuung des Pilgerheimes nicht nur in Dankesworten des HRL eine Wertschätzung.

Foto: Elmar Scheffold

Erstellt am 03.04.2014
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