Anschußseminar HR Laupheim – neue Blickwinkel selbst für erfahrene Jäger

Am Samstag, 12.09.20 veranstaltete der Hegering Laupheim ein Anschußseminar mit den beiden erfahrenen Nachsuchenführer Stefan Gebhard und Jochen Drescher.

Erstellt am 05.10.2020

Im Revier der Familie Wiech in Bühl hatten die beiden vorbereitend unterschiedlichste Anschüsse simuliert welche von den Teilnehmern nach vorheriger Einweisung gefunden und analysiert werden mussten. Die zum Teil äußerst schwierig zu findenden Pirschzeichen wurden im Anschluss ausgiebig im Teilnehmerkreis besprochen und von Jochen Drescher und Stefan Gebhard erläutert. In diesem Zusammenhang wurden auch auf die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur eindeutigen und vor allem wiederauffindbaren Kennzeichnen von Anschüssen eingegangen. Neben dem traditionell waidmännisch verbrochenen Anschuss wurden auch Möglichkeiten mit Astwerk und Markierungsbändern vorgestellt.

Im Anschluss wurde ein Stück Schwarzwild (Fallwild) beschossen. Die unterschiedlichsten Haltepunkte und sich somit unterschiedlich ergebenen Anschüsse und Pirschzeichen wurden sukzessive analysiert und besprochen. Hierbei zeigte sich sehr deutlich, mit welchen minimalen Pirschzeichen wir Jäger und auch die Nachsuchenführer Rückschlüsse auf den Treffersitz und somit auf die zu erwartende Nachsuche schließen müssen. Um die tatsächliche Vielzahl an Pirschzeichen herauszuarbeiten wurde exemplarisch ein weißes Papier auf der Ausschußseite des beschossenen Stückes am Boden ausgelegt – mit beachtlichem Ergebnis.

Abschließend ging Stefan Gebhard noch auf die unterschiedliche Wirkungsweise und Durchschlagskraft von Kurzwaffen und Langwaffen ein.

Kennzeichnen von Anschüssen eingegangen. Neben dem traditionell waidmännisch verbrochenen Anschuss wurden auch Möglichkeiten mit Astwerk und Markierungsbändern vorgestellt.

Im Anschluss wurde ein Stück Schwarzwild (Fallwild) beschossen. Die unterschiedlichsten Haltepunkte und sich somit unterschiedlich ergebenen Anschüsse und Pirschzeichen wurden sukzessive analysiert und besprochen. Hierbei zeigte sich sehr deutlich, mit welchen minimalen Pirschzeichen wir Jäger und auch die Nachsuchenführer Rückschlüsse auf den Treffersitz und somit auf die zu erwartende Nachsuche schließen müssen. Um die tatsächliche Vielzahl an Pirschzeichen herauszuarbeiten wurde exemplarisch ein weißes Papier auf der Ausschußseite des beschossenen Stückes am Boden ausgelegt – mit beachtlichem Ergebnis.

Abschließend ging Stefan Gebhard noch auf die unterschiedliche Wirkungsweise und Durchschlagskraft von Kurzwaffen und Langwaffen ein.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen verabschiedeten sich die Teilnehmer in die heimischen Reviere.

Ein großes Dankeschön geht an die Familie Wiech für die Bereitstellung des Revier´s sowie an die Nachsuchenführer Jochen Drescher und Stefan Gebhard für die professionelle Durchführung des Anschußseminars.

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