Zum Jubiläum ein erlesenes Klangerlebnis

Ihr 60jähriges Bestehen feierte die Jagdhornbläsergruppe Illertal Ochsenhausen in Verbindung mit der traditionellen Hubertusmesse in der Klosterkirche St. Verena in Rot an der Rot. Um dem anspruchsvollen Arrangement und geforderten Klangvolumen des renommierten Komponisten Willi Pappert gerecht zu werden, bot sich die Jagdhornbläsergruppe Umlachtal, unter Andreas Daiber, als Verstärkung an.

Dirigent Werner Gregg ließ die großen Parforce-Hörner in vollem Tonumfang erklingen und setzte mit den Fürst-Pless-Hörner klare Akzente. Dem entsprechend gab es uneingeschränkte Anerkennung der Besucher und lange anhaltenden Beifall für ein erhebendes Klangerlebnis. In seiner Predigt stellte Dekan Schänzle ein „feinfühliges Miteinander“ von Schöpfer und Geschöpf in den Mittelpunkt, um daraus die Forderung abzuleiten, in der Jagd nicht die Erfüllung der Leidenschaft sondern den Auftrag zu sehen mit der Natur zu leben und sie zu bewahren. Schänzle, nahm in seiner Ansprache aber auch die Gelegenheit wahr, um als Jäger Position zu der derzeit laufenden jagdpolitischen Auseinandersetzung zu beziehen. Nach dem Gottesdienst gaben sich die Jäger ein Stelldichein in der „Klostermühle“.

Erstellt am 03.04.2014
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