Abfälliges aber wertvolles Ferienprogramm

Zu einer etwas unüblichen Form der Feriengestaltung luden Jagdpächter Andreas Kübler, dessen Schwager Daniel Rapp und Mitjäger Jochen Drescher ein.

Zusammen mit 15 eigenen und befreundeten Kindern sammelten sie Müll, der am Rand ihres Warthausener Jagdreviers von gedankenlosen Mitmenschen entsorgt wurde. Innerhalb einer guten Stunde war der Anhänger bereits randvoll gefüllt! Neben den "üblichen" Flaschen und Plastikabfällen befanden sich auch tütenweise Maler- und Elektroabfälle darunter, sowie halbe Bürostühle, Spanplatten, Glasscheiben und KFZ-Teile. So wurde innerhalb kurzer Zeit der Wald von den motivierten potentiellen Straßenmeistern "renaturiert". Wichtiger als dieser vermutlich nur kurzfristige Erfolg wird aber sein, daß die Kinder künftig besonders umsichtig mit ihrem eigenen Abfall und dessen Entsorgung umgehen werden, da sie eindrucksvoll erfuhren, wie häßlich und zum Teil auch gefährlich wild entsorgter Müll sein kann.

Erstellt am 04.04.2014
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