Aber, wie sich auch im Vortrag und auch bei den Anwesenden zeigte, nur eine Zielgruppe unter vielen. Im Gegenteil – nach Dr. Schmidberger sind Jäger nicht mehr betroffen, als andere Personen, die in forst- und landwirtschaftlichen Gegenden leben und arbeiten. So sind auch der Einladung zum Vortrag nicht nur Jäger gefolgt, sondern auch z.B. Hunde- und Katzenbesitzer. Die Statistiken zeigten, dass gerade der Umgang mit Hunden dazu beitragen kann sich mit dem Fuchsbandwurm zu infizieren.
Dennoch – kein Grund zur Panik! Herr Schmidberger zeigte auf, dass die Wahrscheinlichkeit an einem Fuchsbandwurm zu erkranken weitaus geringer ist, als bei einem Verkehrsunfall zu verunglücken.
Ebenso ist die medikamentöse Behandlung von Fuchsbandwurmerkrankungen sehr gut vorangeschritten, wenn auch noch nicht allumfassend, und so gab es in den letzten Jahrzehnten in Deutschland so gut wie keine tödlich verlaufenden Erkrankungen mit dem Parasiten.
Die anschließende Fragerunde verdeutlichte das große Interesse und auch die Notwendigkeit der Forschung rund um das Thema Fuchsbandwurm. Auch wenn das Forschungszentrum an der Uni-Klinik in Ulm große Fortschritte macht, so gibt es noch viele offene Fragen, welcher sich Dr. Schmidberger und seine Kollegen jetzt und in der Zukunft annehmen wollen und werden.
Der Hegering Biberach bedankt sich für das rege Interesse und vor allem bei Dr. Schmidberger, der sich die Zeit nahm und den aktuellen Forschungsstand rund um das Thema Fuchsbandwurm erläuterte.






