Am Montagnachmittag, den 19.07.2021 durften die Vorschulkinder des Sinninger und Kirchberger Kindergartens die Jägerin Kerstin Herz im Sinninger Wald besuchen. Begrüßt wurden die Kinder ganz traditionell durch das Jagdhorn. Nach einem kurzen Kennenlernen, den Waldregeln und einem Waldmemory zum Aufwärmen und Schärfen der Sinne ging es los mit einem Pirschpfad. Am Waldrand entlang entdeckten die Kinder
verschiedene heimische Tiere. Auf dem Rückweg erfuhren die Kinder dann einiges über die Lebensweise der entdeckten Tiere und lernten spielerisch mit allen Sinnen einige besondere Eigenschaften dieser kennen.
So erfuhren sie in einem Geruchspiel, warum Dachs und Fuchs sich „nicht riechen“ können, oder konnten selbst experimentell erfahren, warum der Dachs sich beim Erdbaugraben leichter tut als der Fuchs. Beim Reh hörten sie was für unterschiedliche Lautäußerungen dieses macht, wie das Fipen des Kitz nach seiner Mama oder das Schrecken eines erwachsenen Rehs bei Gefahr. Mit Rehläufen durften die Kinder selbst Schalenabdrücke machen und lernten bei dem Spiel Umschauen, dass das Reh schlecht Farben sieht, aber sehr gut Bewegungen wahrnehmen kann. Auch ein Eichhörnchen wurde auf der Pirsch entdeckt und die Kinder durften selbst Eichhörnchen spielen und Nüsse verstecken. Dabei merkten sie, dass es gar nicht so einfach ist als Eichhörnchen über den Winter zu kommen und genügend Nüsse wieder zu finden. Vorallem da es auch noch andere Tiere wie Wildschwein und Eichelhäher gibt, die ebenfalls gerne die versteckten Nüsse fressen.
Natürlich durften alle Tiere gehalten und gestreichelt werden, um ein Gefühl für die verschiedenen Felle und Tiergrößen zu bekommen. Nach so viel Spielen und Lernen gab es für alle ein deftiges Vesper, Wildwurst mit Semmel. Passend zum Hasen, der auf dem Pirschpfad natürlich auch nicht fehlen durfte, bekam jedes Kind zum Abschluss noch den Hasenstundenplan vom DJV, da alle Kinder in ein paar Wochen in die Schule
kommen.

