15 Kinder haben mit den Jägern Einar und Josef Fesseler am 02. September ihr Revier in Laupertshausen erkundet. Ausgestattet mit einem Spurenleseblatt machten sie sich mit Feuereifer daran, die entdeckten Spuren auf dem Waldboden zu enträtseln. Welches Tier, das hier im Wald lebt, könnte da entlanggegangen sein? Weiter ging es auf einem Pirschpfad wo es viele Tiere zu entdecken gab, wie z.B. Wiesel, Marder oder Mäusebussard. Die Kinder waren fasziniert wie scharf die Fänge des Mäusebussards sind oder dass ein Wiesel/Hermelin im Frühjahr und Herbst zur Tarnung sein Fell wechselt. Fast schon wie ein Jäger fühlten sie sich als sie auf einem Hochsitz mit einem Fernglas „bewaffnet“, vorher aufgestellte Tierpräparate wie Reh, Fuchs und Dachs, beobachten durften.
Zwischendurch gab es ein kleines Wettspiel. Die Kinder durften in die Rolle von Dachs und Fuchs schlüpfen und um die Wette graben. Wie im wirklichen Leben merkten die Kinder, dass die Dachse beim Graben ihrer Baue wahre Meister sind. Die Kinder hatten ihren Spaß und konnten sich austoben.
Dass in einem Baum Wasser rauf und runter fließen kann, konnten die Kinder anhand eines Versuches selbst sehen. Eine kleine Baumscheibe, die auf einer Seite mit etwas Spülmittel eingerieben war, durften die Kinder auf der anderen Seite durchpusten. Begeistert waren sie über das entstandene Schaumgebilde.
Ein Highlight war sicherlich die Hündin Freya mit Manfred Neubrand. Warum Hunde bei der Jagd unerlässliche Helfer sind konnte sie bei einer gestellten Nachsuche demonstrieren.
Ein paar Stunden im Wald forschen, beobachten und entdecken machte hungrig. So ließen sich die Kinder zum Abschluss die Saitenwürste mit Wecken schmecken, bevor sie von ihren Eltern müde aber glücklich wieder abgeholt wurden.




