Waldtag mit dem Kindergarten Ingoldingen

Fuchsjunge Max erklärt den Kindern den Wald

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Die Großen des Kindergartens Ingoldingen haben einen Vormittag im Revier – Schienenhof - mit Max, einem kleinen Fuchsjungen (Tierpräparat) und Elke Stützle, Jugendobfrau des Hegeringes Bad Schussenried, verbracht. Das Revier – Schienenhof – wurde vom Pächter Bernhard Gruber zur Verfügung gestellt.

Max wollte den Kindern heute zeigen, was er so alles erlebt im Wald. Als erstes durften diese in die Rolle von Max schlüpfen und sich den Schlaf aus dem Balg schütteln, wenn er in der Dämmerung den Bau verlässt. Jetzt war Max wach und bereit den Wald zu erkunden. Es ging los gemeinsam mit Max zu schnüren. Einen Fuß vor  den anderen. Elke hatte kleine Spiegel dabei, die sich die Kinder auf die Nase, unter die Augen hielten und so den Wald aus der Perspektive von dem kleinen Fuchs sahen. Verrück, aber die Bäume und Sträucher wirken jetzt viel größer. Im Wald kamen die Kinder/Max an einem Hochsitz vorbei. Diesen umrundeten sie weitläufig, denn es könnte ja ein Jäger auf der Lauer liegen. Ein paar Kinder durften aber auf den Hochsitz rauf. Dort lagen Ferngläser parat um Tierpräparate, die Elke zuvor aufgestellt hatte, zu entdecken. Fast wie ein richtiger Jäger erspähten sie Dachs, Reh, Fuchs, Wiesel, Eichhörnchen und Eulen. Die anderen Kinder spielten solange Fuchs aus dem Bau, fütterten Ameisen mit Popcorn und beobachteten wie diese das in den Bau trugen, oder balancierten auf einem liegenden Baumstamm. Die Kinder wechselten immer wieder zwischen Hochsitz und den Spielen hin und her. Irgendwann hat Max aber genügend entdeckt und gespielt – er war hungrig. Auf Decken die Elke mitgebracht hat ließen sich die Kinder das Vesper schmecken und ruhten erst mal aus. Die Ameisen, die ständig probiert haben an ihnen hoch zu krabbeln, waren schon etwas anstrengend gewesen. Ausgeruht und satt machte sich Max mit den Kindern auf den Weg zu seinem Bau. Denn so ganz langsam wurde es hell. Auf dem Weg dorthin, entdeckten sie eine Fegestelle des Rehbockes. Ein Stück weiter entdeckten die Kinder auf einem Baumstumpf angefressene Fichtenzapfen mit ganz vielen Schuppen drum herum. Elke erklärte, dass hier das Eichhörnchen die Samen gefressen hat und warum das ein Eichhörnchen war und keine Maus. Das regnerische Wetter hatte auch sein Gutes, so konnten die Kinder in dem matschigen Boden viele Rehspuren entdecken. Am Fuchs/Dachsbau angekommen gab es weitere Trittspuren von Dachs und Fuchs zu sehen. Die mitgebrachten Taschenlampen kamen jetzt zum Einsatz. Mit diesen konnten sie ganz weit in die Röhren hineinleuchten. Die Kinder waren mit so einer großen Begeisterung dabei dauernd irgendwelche Spuren, Knochen, Fichtenzapfen usw. zu finden und dann auch wissen wollten um welches Tier es sich handelt, dass die Zeit wie im Fluge verging. Inzwischen ging auch schon die Sonne auf und Max war todmüde und freute sich jetzt auf seinen Bau indem er den Tag schlafend verbringt. Zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mutter.